Triberg und das Kinzigtal mit dem Auto
Eine Rundtour im mittleren Schwarzwald: von Triberg mit Deutschlands höchsten Wasserfällen durchs Gutachtal und den Vogtsbauernhof zu den Fachwerkstädtchen Wolfach, Schiltach und Schramberg. Ca. 85 km über B33, B294 und die Höhenstraße zurück. Für Cabrio, Tourenwagen, Motorrad und Wohnmobil.
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Fotos über Wikimedia Commons: Triberger Wasserfälle von Uoaei1 (CC BY-SA 4.0), Marktplatz Schiltach von Andreas Praefcke (CC BY 4.0).
Wasserfälle, Uhren und Fachwerk
Der mittlere Schwarzwald ist die Gegend der Ansichtskarte: rauschende Wasserfälle, steile Fachwerkgiebel, Kuckucksuhren und Höfe mit riesigen Walmdächern. Diese Rundtour reiht die schönsten aneinander. Du beginnst in Triberg, wo die Gutach in sieben Stufen über 160 Meter hinabstürzt, die höchsten Wasserfälle Deutschlands, und woher die Kuckucksuhr stammt. Von dort fällt die B33 durchs Gutachtal am Vogtsbauernhof vorbei, dem Freilichtmuseum mit den originalen Schwarzwaldhöfen.
Im Kinzigtal folgen die Fachwerkstädtchen: Wolfach mit seiner Glashütte, Schiltach mit vielleicht dem schönsten Marktplatz der Gegend, und Schramberg zwischen seinen fünf Tälern. Zurück nach Triberg geht es über die Höhe. Zusammen etwa 85 Kilometer über ruhige Landstraßen, ein voller, aber entspannter Tag ohne einen Meter Autobahn. Bist du im Schwarzwald im Urlaub, ist das die klassische Einführung in die Gegend.
Die Route auf der Karte
Schematische Übersicht von Touren.app, keine Navigationskarte. Die genaue Route öffnet sich unter „Diese Route fahren“ oder in Google Maps. Kartenausrichtung: Norden oben.
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Die Orte entlang der Strecke
1. Triberg
Triberg ist der Ausgangspunkt und gleich die große Attraktion: die Gutach stürzt hier in sieben Stufen über 160 Meter hinab, die höchsten Wasserfälle Deutschlands, durch schattigen Wald mit Wegen und zutraulichen Eichhörnchen. Triberg ist zudem die Hauptstadt der Kuckucksuhr, mit Läden voller Schnitzwerk. Ein schöner Auftakt, bevor es ins Tal hinabgeht.
Praktisch: Parken an den Wasserfällen (Eintritt in den Wasserfallpark); komm früh, es ist ein beliebter Ort.
2. Hornberg
Hornberg liegt unten im Gutachtal und ist den Deutschen aus der Redensart "das geht aus wie das Hornberger Schießen" bekannt, ein Salut, der einst ins Leere lief. Über dem Städtchen steht der Storchenturm, der Rest einer alten Burg, und Hornberg hat eine Tradition in der Keramik. Ein kurzer, charaktervoller Zwischenstopp auf dem Weg zum Museum.
Praktisch: Parken im Zentrum; der Storchenturm ist zu Fuß erreichbar.
3. Vogtsbauernhof (Gutach)
Bei Gutach steht der Vogtsbauernhof, das Freilichtmuseum des Schwarzwalds. Um den originalen Hof von 1612 mit seinem riesigen Walmdach sind echte Höfe, Mühlen und Werkstätten aus der ganzen Gegend zusammengetragen. Man sieht, wie hier über Jahrhunderte gelebt und gearbeitet wurde, und begegnet dem berühmten Bollenhut, dem Hut mit den roten Bollen.
Praktisch: großer Parkplatz am Eingang (Eintritt); plane ein paar Stunden für das ganze Gelände ein.
4. Hausach
In Hausach mündet die Gutach in die Kinzig, und das Gutachtal geht ins breitere Kinzigtal über. Über dem Städtchen stehen die Reste der Burg Husen, und Hausach hat eine bekannte Freilichtbühne. Hier biegst du ins Kinzigtal ein, hinauf zu den Fachwerkstädtchen.
Praktisch: Parken im Zentrum; die Burgruine liegt einen kurzen Aufstieg über der Stadt.
5. Wolfach
Wolfach war eine Stadt der Flößer, die das Holz des Schwarzwalds über die Kinzig bis in die Ferne brachten. An der stimmungsvollen Hauptstraße mit ihrem Tor steht die Dorotheenhütte, die letzte aktive Glashütte des Schwarzwalds, wo man Glasbläsern bei der Arbeit zusieht. Im Februar ist Wolfach für seine bunte Fasnet berühmt.
Praktisch: Parken an der Hauptstraße; die Dorotheenhütte ist mit Führung zu besichtigen.
6. Schiltach
Schiltach ist für viele das schönste Städtchen der Fahrt: ein steiler Marktplatz voller bemalter Fachwerkhäuser, und am Flüsschen Schiltach das alte Gerberviertel. Die Stadt lebte jahrhundertelang von der Flößerei und der Gerberei; das Schüttesägemuseum erzählt diese Geschichte. Nimm dir Zeit für einen Gang um den Platz.
Praktisch: am Rand parken und zu Fuß auf den Marktplatz; der Kern ist klein und ruhig.
7. Schramberg
Schramberg heißt die Fünf-Täler-Stadt, weil hier fünf Täler zusammentreffen. Groß wurde sie mit der Uhrenfabrik Junghans, deren markanter Terrassenbau noch am Hang steht; hoch darüber liegen die Ruinen der Burg Hohenschramberg. Von Schramberg fährst du über die Höhe zurück nach Triberg, mit immer neuen Blicken über die Wälder.
Praktisch: Parken im Zentrum; die Burgruine und die Uhren-Museumswelt liegen bei der Stadt.
Praktisch: für Cabrio, Motorrad und Wohnmobil
Anfahrt: Triberg liegt zentral im mittleren Schwarzwald, gut erreichbar von Offenburg, Villingen-Schwenningen oder aus dem Kinzigtal. Möchtest du die Runde ab deinem Urlaubsort beginnen, gib deinen Startort in den Planer ein; Touren.app baut dieselbe Strecke ab Hausach, Schiltach oder wo du auch bist neu auf.
Eintritte: die Triberger Wasserfälle und der Vogtsbauernhof kosten Eintritt; plane für beide einen eigenen Stopp mit Parken ein. Die Fachwerkstädtchen sind frei zu besuchen.
Maut und Saison: B33, B294 und die Höhenstraße sind mautfrei, keine Vignette nötig. Die Wasserfälle sind nach Regen oder bei der Schneeschmelze am eindrucksvollsten; die schönsten Monate für die ganze Tour sind Mai bis Oktober, mit Schneechance in den Höhenlagen im Winter.
Für welches Fahrzeug: die kurvigen Tal- und Höhenstraßen sind eine schöne Autotour für Cabrio und Motorrad. Auch mit dem Wohnmobil gut zu fahren; parke an den engen Fachwerkkernen am Rand, die Gassen selbst sind schmal.
So halten wir es ehrlich: wir haben diese Runde zusammengestellt und die Stopps geprüft; das Label lautet gemessen und geprüft, das Nachfahren folgt. Die Entfernung ist ein Richtwert, den wir im Build nachmessen.
Bewertungen von Fahrern
Bewertungen erscheinen hier mit Fahrzeug, Erfahrung und Monat der Fahrt. Eine Bewertung ist bei uns nicht käuflich, und das bleibt leer, bis wirklich gefahren wurde.
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Wie lang ist die Rundtour durch Triberg und das Kinzigtal?
Etwa 85 Kilometer als Runde: von Triberg durchs Gutachtal ins Kinzigtal und über die Höhe zurück. Mit den Wasserfällen, dem Vogtsbauernhof und den Fachwerkstädtchen ist es ein voller, entspannter Tag.
Sind die Triberger Wasserfälle die höchsten Deutschlands?
Ja, sie zählen zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands: die Gutach stürzt in sieben Stufen über 160 Meter hinab. Der Wasserfallpark kostet Eintritt und liegt einen kurzen Weg von Triberg entfernt.
Welche Fachwerkstädtchen liegen an der Strecke?
Wolfach (mit der Glashütte Dorotheenhütte), Schiltach (mit seinem berühmten Fachwerk-Marktplatz) und Schramberg (die Fünf-Täler-Stadt). Auch Hornberg unterwegs hat einen historischen Kern.
Ist die Strecke mautfrei?
Ja. Die B33, die B294 und die Höhenstraße zurück sind normale Bundesstraßen, mautfrei und ohne Vignette. In Deutschland gibt es für Pkw keine Vignettenpflicht.
Ist die Strecke für Cabrio, Motorrad und Wohnmobil geeignet?
Ja. Die kurvigen Tal- und Höhenstraßen sind ideal für Cabrio und Motorrad. Mit dem Wohnmobil ist die Strecke ebenfalls gut zu fahren; parke an den engen Fachwerkkernen am Rand.
Sind die Exporte wirklich kostenlos?
Ja, kostenlos mit einem Touren.app-Zeichen darauf. Du zahlst bei uns nie für Exporte; wer ohne Werbung und offline fahren will, wählt Plus.
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Touren.app baut dieselbe Runde durch Triberg und das Kinzigtal ab jedem Startpunkt in der Gegend neu auf, in der Zeit, die du hast. Wähle dein Fahrzeug, stell deine Zeit ein, und fahr los.
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