Die schönste Auto-Rundfahrt auf Menorca
Eine Schleife von etwa 165 km über eine UNESCO-Biosphäreninsel, zu den acht schönsten Orten: von einem der größten Naturhäfen der Welt in Maó und den weißen Gassen von Binibèca Vell über die türkisfarbene Bucht Cala Galdana, die alte Hauptstadt Ciutadella, das wilde Cap de Cavalleria und das Fischerdorf Fornells bis zum Gipfel des Monte Toro. Für den Mietwagen, das Cabrio oder das Motorrad.
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Fotos via Wikimedia Commons: Cala Galdana von Ben Salter (CC BY 2.0), Binibèca Vell von Markus Trienke (CC BY-SA 2.0), Cap de Cavalleria von Josefito123 (CC BY-SA 4.0).
Zwei Gesichter einer Insel an einem Tag
Menorca ist seit 1993 in seiner Gesamtheit UNESCO-Biosphärenreservat, und die Insel hat zwei ganz verschiedene Gesichter. Die Südküste (Migjorn) ist weicher Kalkstein, mit weißen Sandbuchten und bewaldeten Schluchten; die Nordküste (Tramuntana) ist altes, dunkles Gestein, kahl und windgepeitscht. Diese Rundfahrt von etwa 165 Kilometern reiht beide in einer Schleife aneinander, dazu die beiden Hafenstädte Maó und Ciutadella und den Gipfel des Monte Toro in der Mitte.
Einzigartig bei Touren.app: du musst nicht in Maó starten. Tippe auf „Diese Route ab deinem Standort fahren" und wir drehen die Schleife so, dass sie am nächstgelegenen Punkt zu deinem Hotel oder deiner Villa beginnt und dich wieder zurückbringt. So fährt jeder dieselbe Runde, aber ab der eigenen Haustür.
Die Route auf der Karte
Schematische Übersicht von Touren.app, keine Navigationskarte. Die genaue Route öffnet sich unter „Diese Route fahren“ oder in Google Maps. Kartenausrichtung: Norden oben.
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Die 8 Orte entlang der Route
1. Maó (Port de Maó)
Maó (Mahón) liegt an einem der größten Naturhäfen der Welt, einem fünf Kilometer langen Meeresarm, der tief ins Land schneidet. Die Stadt blickt vom hohen Ufer auf das Wasser, ihre georgianischen Schiebefenster erinnern an die britische Zeit im 18. Jahrhundert. Probier den menorquinischen Gin (Xoriguer) und den Käse Mahón-Menorca, bevor du an die Küste und in die Berge fährst.
Praktisch: oben in der Stadt parken und zum Kai (Moll de Llevant) hinuntergehen; Ausflugsboote fahren den ganzen Hafen bis zu den Festungsinseln ab.
2. Binibèca Vell
Binibèca Vell ist ein Labyrinth aus schneeweißen Gassen, Schornsteinen und Bögen an der Südküste, in den 1970er-Jahren als Hommage an die alten Mittelmeerdörfer gebaut. Es wirkt jahrhundertealt, ist aber ein entworfenes Fischerdorf, und gerade deshalb fotogen: jede Ecke ist weiß gekalkt und die Sonne springt von Wand zu Wand.
Praktisch: es ist eine private Urbanisation, in der Menschen wohnen, mit Besuchszeiten in der Saison; parke außerhalb des Kerns und geh ruhig und respektvoll durch die Gassen.
3. Cala Galdana
Cala Galdana ist die weiteste Bucht der Südküste, wo die Schlucht Barranc d'Algendar in türkisfarbenes Wasser zwischen bewaldeten Klippen mündet. Sie ist der Ausgangspunkt zu Fuß zu den berühmten, unberührten Buchten Cala Macarella und Macarelleta, etwas weiter am Küstenpfad.
Praktisch: am Rand der Bucht gibt es einen großen Parkplatz. Macarella und Macarelleta erreichst du von hier zu Fuß (etwa eine halbe Stunde) oder per Boot; mit dem Auto sind sie im Sommer gesperrt.
4. Naveta des Tudons
Die Naveta des Tudons steht wie ein umgedrehtes Boot aus trocken geschichtetem Stein im Feld: ein Kollektivgrab aus der Zeit um 1200 bis 750 v. Chr. und eines der besterhaltenen Megalithbauwerke der Balearen. Seit 2023 ist die Talayot-Kultur Menorcas UNESCO-Welterbe, und dies ist ihr bekanntestes Bauwerk.
Praktisch: kleiner Parkplatz an der Me-1 zwischen Ferreries und Ciutadella; kurzer Fußweg zum Monument, geringer Eintritt.
5. Ciutadella
Ciutadella war jahrhundertelang die Hauptstadt Menorcas und trägt das noch mit Stolz: eine goldene Altstadt aus Palästen und Kirchen rund um die Kathedrale, mit einem schmalen, tiefen Hafen, in dem Fischerboote und Yachten direkt unter den Terrassen liegen. Bei Sonnenuntergang leuchtet der Sandstein orange.
Praktisch: außerhalb des Rings parken und in die verkehrsarme Altstadt laufen; am schönsten ist der Kai rund um die Plaça des Born und die Hafeneinfahrt.
6. Cap de Cavalleria
Cap de Cavalleria ist der nördlichste Punkt Menorcas: ein kahles, vom Wind zerzaustes Kap aus rotbraunem Fels, mit einem Leuchtturm von 1857 hoch über dem Meer. Unten liegen die rötlichen Strände von Cavalleria und die Reste der römischen Hafenstadt Sanisera. Das ist die wilde, dunkle Seite der Insel, das Gegenteil der sanften Südküste.
Praktisch: die schmale Straße zum Kap hat in der Saison einen kostenpflichtigen Parkplatz; es weht oft stark, nimm eine Jacke mit. Der Leuchtturm selbst ist nicht zu besichtigen, das Ziel ist die Aussicht.
7. Fornells
Fornells ist ein niedriges, weißes Fischerdorf an einer langen, geschützten Bucht im Norden, von jeher berühmt für seine Caldereta de Llagosta, den Hummereintopf. Die Bucht ist so ruhig, dass hier viel gesurft und gesegelt wird. Ein alter Wachturm aus der britischen Zeit bewacht die Mündung.
Praktisch: am Hafen parken und den Kai entlanggehen; der Hummereintopf ist eine teure lokale Spezialität, in der Hochsaison reservieren.
8. Monte Toro (El Toro)
El Toro ist mit 358 Metern der höchste Punkt Menorcas, genau in der Mitte der Insel. Auf dem Gipfel stehen ein Kloster aus dem 17. Jahrhundert und eine große Herz-Jesu-Statue, aber du kommst wegen der Aussicht: an einem klaren Tag siehst du die ganze Insel, von Küste zu Küste. Ein schöner Abschluss, bevor du nach Maó zurückfährst.
Praktisch: von Es Mercadal klettert eine schmale, kurvige Straße zum Gipfel; oben gibt es einen Parkplatz, eine Kapelle und ein Café mit Terrasse am Rand der Aussicht.
Praktisch: für den Mietwagen, das Cabrio und das Motorrad
Ab welchem Ort: die Route beginnt in Maó, aber du musst nicht dort starten. Tippe auf „Diese Route ab deinem Standort fahren" und Touren.app dreht die Schleife zum nächstgelegenen Punkt bei deinem Hotel oder deiner Villa, sodass du ab der eigenen Haustür losfährst und dorthin zurückkehrst.
Für welches Fahrzeug: Menorca hat keine Autobahn und ist klein, ideal für einen ruhigen Tag im Cabrio oder auf dem Motorrad. Die Straßen zu den Kaps und Buchten sind oft schmal und Sackgassen; fahr ruhig und achte auf Radfahrer und Gegenverkehr.
Buchten zu Fuß: die schönsten unberührten Buchten (Cala Macarella, Macarelleta, Cala Mitjana) erreichst du nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß, oft über den alten Küstenpfad Camí de Cavalls (GR-223), der in 185 Kilometern um die ganze Insel führt. Parke bei Cala Galdana oder Son Bou und geh das letzte Stück.
Beste Zeit: Mai, Juni und September sind ideal: warmes Wasser, ruhige Straßen und milde Temperaturen. Im Juli und August ist es voll und die Tramuntana weht im Norden manchmal kräftig; fahr dann früh los.
Bewertungen von Fahrern
Bewertungen erscheinen hier mit Fahrzeug, Erfahrung und Monat der Fahrt. Eine Bewertung ist bei uns nicht käuflich, und das bleibt leer, bis wirklich gefahren wurde.
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Route an dich selbst mailenHäufige Fragen
Wie lang ist die schönste Rundfahrt auf Menorca?
Etwa 165 Kilometer, mit gut 3 Stunden und 20 Minuten reiner Fahrzeit, gemessen über Google Maps. Mit Dörfern, Buchten und Aussichtspunkten ein voller, schöner Tag.
Kann ich die Route ab meinem eigenen Hotel oder meiner Villa fahren?
Ja, und das ist das Einzigartige: Tippe auf „Diese Route ab deinem Standort fahren" und Touren.app dreht die Schleife so, dass sie am nächsten Punkt beginnt und wieder bei dir endet. Du musst also nicht erst nach Maó.
Kann ich mit dem Auto zu den Buchten Cala Macarella und Macarelleta?
In der Hochsaison nicht: dann sind sie für Autos gesperrt. Du parkst bei Cala Galdana und läufst etwa eine halbe Stunde über den Küstenpfad, oder du nimmst das Boot. Außerhalb der Saison kannst du manchmal hinfahren.
Ist die Route für einen Mietwagen geeignet?
Ja. Alles ist befestigte Straße. Die Straßen zu den Kaps (wie dem Cap de Cavalleria) sind schmal und haben manchmal einen kostenpflichtigen Parkplatz; fahr ruhig.
Sind die Exporte wirklich gratis?
Ja, gratis mit Touren.app-Vermerk darauf. Für Exporte zahlst du bei uns nie.
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