Die schönste Auto-Rundfahrt auf Fuerteventura
Eine Schleife von etwa 190 km über die älteste und wildeste Kanareninsel: von den Dünen von Corralejo über das Fischerdorf El Cotillo, das Herrenhaus von La Oliva, den Aussichtspunkt Morro Velosa, die alte Hauptstadt Betancuria und das Dorf Pájara zur schwarzen Küste von Ajuy. Für den Mietwagen, das Cabrio oder das Motorrad.
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Fotos via Wikimedia Commons: Corralejo von Benjamín Núñez González (CC BY-SA 4.0), El Cotillo von Dariusz Jemielniak (CC BY-SA 4.0), Ajuy von H. Zell (CC BY-SA 3.0).
Die Wüsteninsel von der Düne bis zur schwarzen Küste
Fuerteventura ist die älteste der Kanarischen Inseln, rund zwanzig Millionen Jahre alt und von Wind und Meer zu einer kahlen, goldbraunen Wüste mit endlosen Stränden und fast ohne Bäume geschliffen. Seit 2009 ist die ganze Insel UNESCO-Biosphärenreservat. Diese Rundfahrt reiht die acht schönsten Orte in einer Schleife von etwa 190 Kilometern aneinander, von den großen Dünen im Norden über die alte Hauptstadt im Inland bis zur dramatischen Westküste.
Einzigartig bei Touren.app: du musst nicht in Corralejo starten. Tippe auf „Diese Route ab deinem Standort fahren" und wir drehen die Schleife so, dass sie am nächstgelegenen Punkt zu deinem Hotel oder deiner Villa beginnt und dich wieder zurückbringt. So fährt jeder dieselbe schöne Route, aber ab der eigenen Haustür.
Die Route auf der Karte
Schematische Übersicht von Touren.app, keine Navigationskarte. Die genaue Route öffnet sich unter „Diese Route fahren“ oder in Google Maps. Kartenausrichtung: Norden oben.
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Die 8 Orte entlang der Route
1. Corralejo (Dunas)
Die Dünen von Corralejo bilden ein geschütztes Feld aus goldgelbem Sand von etwa 2600 Hektar an der Nordspitze der Insel, mit Blick auf das Eiland Lobos und auf Lanzarote jenseits der Meerenge. Der Wind lässt die Dünen ständig wandern; es wirkt wie ein Stück Sahara am Atlantik. Ein starker Auftakt, bevor du ins Inselinnere fährst.
Praktisch: an der FV-1 bei den Dünen parken und in den Sand laufen; bleib auf den Wegen, es ist Naturschutzgebiet.
2. El Cotillo
El Cotillo liegt an der Nordwestküste, ein entspanntes Fischerdorf mit einer Reihe flacher türkisfarbener Lagunen (Los Lagos) zum geschützten Baden und, weiter draußen, dem wilderen Playa del Castillo. Über dem Dorf steht der runde Wachturm Castillo de El Tostón aus dem 18. Jahrhundert. Ein schöner erster Halt am Meer.
Praktisch: bei den Lagunen oder dem Turm parken; die flachen Buchten eignen sich für Kinder, die Brandungsstrände für Surfer.
3. La Oliva
In La Oliva steht die Casa de los Coroneles, das imposante Wohnhaus der Obersten aus dem 18. Jahrhundert, die die Insel jahrhundertelang beherrschten, mit Dutzenden Fenstern und Holzbalkonen. In der Nähe liegt der heilige Berg Tindaya, wo die Ureinwohner Felszeichnungen hinterließen. Ein Blick in die Geschichte der Insel.
Praktisch: bei der Casa de los Coroneles parken; Gebäude und Umgebung sind frei zu besichtigen, drinnen wechseln Ausstellungen.
4. Mirador de Morro Velosa
An der Bergstraße FV-30 liegt der Mirador de Morro Velosa, ein Aussichtspunkt, den der Künstler César Manrique in den 1970er-Jahren entwarf, auf etwa 670 Metern. Von hier blickst du über die kahlen, gefalteten Badlands und die grünen Täler rund um Betancuria. In der Nähe stehen die Riesenstatuen der Guanchenkönige Ayose und Guize.
Praktisch: beim Gebäude parken; die Aussicht ist morgens am schönsten, und rechne mit dem oft kräftigen Wind auf dem Pass.
5. Betancuria
Betancuria wurde 1404 vom normannischen Eroberer Jean de Béthencourt gegründet und war die erste Hauptstadt der Kanarischen Inseln. Das weiße Städtchen liegt geschützt in einem grünen Tal zwischen den Bergen, mit der Kirche Santa María und engen Gassen. Jahrhundertelang lag es im Inland, um vor Piraten sicher zu sein.
Praktisch: am Rand parken und ins verkehrsarme Zentrum laufen; es gibt Terrassen und ein kleines Museum zur Inselgeschichte.
6. Pájara
Pájara ist ein altes Dorf mit der Kirche Nuestra Señora de Regla aus dem 17. Jahrhundert, berühmt für ihr Steinportal voller Motive, die an mittelamerikanische, fast aztekische Kunst erinnern, ein bis heute ungelöstes Rätsel. Um die Kirche liegen ein kleiner Platz mit Palmen und alte Häuser. Ein stimmungsvoller Halt im Inselinneren.
Praktisch: am Platz parken und zur Kirche laufen; das Portal an der Vorderseite lohnt einen Blick.
7. Ajuy (Caleta Negra)
An der Westküste liegt bei Ajuy ein schwarzer Lavastrand, daneben die Caleta Negra und die Höhlen von Ajuy, in die Klippen gegraben, die die ältesten Gesteine der Kanaren enthalten, aufgeschobener alter Meeresboden von über hundert Millionen Jahren. Ein kurzer Weg entlang der Klippen führt zu den Höhlen. Die Brandung ist hier rau und eindrucksvoll.
Praktisch: im Dorf Ajuy parken und den Küstenweg zu den Höhlen laufen; feste Schuhe tragen und Abstand zur Brandung halten.
8. Antigua
Die Fahrt endet in Antigua, einem Dorf in der Inselmitte mit dem Molino de Antigua, einer restaurierten Windmühle mit einem Kunsthandwerks- und Käsezentrum ringsum. Mühlen wie diese mahlten früher den Gofio, das geröstete Korn, das das Grundnahrungsmittel der Inseln war. Von hier ist es nicht weit zurück nach Corralejo.
Praktisch: bei der Mühle parken; das Zentrum erzählt von den Mühlen, dem Gofio und dem berühmten Majorero-Ziegenkäse der Insel.
Praktisch: für den Mietwagen, das Cabrio und das Motorrad
Ab welchem Ort: die Route beginnt in Corralejo, aber du musst nicht dort starten. Tippe auf „Diese Route ab deinem Standort fahren" und Touren.app dreht die Schleife zum nächstgelegenen Punkt bei deinem Hotel oder deiner Villa, sodass du ab der eigenen Haustür losfährst und dorthin zurückkehrst.
Für welches Fahrzeug: Fuerteventura hat keine Autobahnen, nur offene, ruhige FV-Straßen über eine weite Wüstenlandschaft: ein Genuss im Cabrio oder auf dem Motorrad. Achte auf den Wind, der hier oft kräftig weht (nicht umsonst ist dies eine der bekanntesten Surf- und Kite-Inseln), und auf Sand auf der Straße.
Wilder Abstecher in den Süden: auf der Halbinsel Jandía im Süden liegt hinter den Bergen der Playa de Cofete, ein kilometerlanger, leerer Strand. Der Weg dorthin ist eine lange unbefestigte Bergpiste; fahr nur mit Zeit und dem richtigen Fahrzeug hin und erkundige dich nach dem aktuellen Zustand der Piste. Wir bleiben bewusst im asphaltierten Norden und in der Inselmitte.
Beste Zeit: Fuerteventura ist das ganze Jahr über mild und sonnig. Nimm immer Wasser mit, denn Schatten ist rar, und eine Windjacke für die Aussichtspunkte. Die Dünen und die Küste sind im goldenen Licht des frühen Morgens oder späten Nachmittags am schönsten.
Bewertungen von Fahrern
Bewertungen erscheinen hier mit Fahrzeug, Erfahrung und Monat der Fahrt. Eine Bewertung ist bei uns nicht käuflich, und das bleibt leer, bis wirklich gefahren wurde.
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Route an dich selbst mailenHäufige Fragen
Wie lang ist die schönste Rundfahrt auf Fuerteventura?
Etwa 190 Kilometer, mit rund 3,5 Stunden reiner Fahrzeit, gemessen über Google Maps. Mit Dörfern, Aussichtspunkten und einem Strand ein voller, schöner Tag.
Kann ich die Route ab meinem eigenen Hotel oder meiner Villa fahren?
Ja, und das ist das Einzigartige: Tippe auf „Diese Route ab deinem Standort fahren" und Touren.app dreht die Schleife so, dass sie am nächsten Punkt beginnt und wieder bei dir endet. Du musst also nicht erst nach Corralejo.
Kann ich zum Strand von Cofete fahren?
Nur über eine lange unbefestigte Bergpiste auf der Halbinsel Jandía im Süden. Das liegt außerhalb dieser Route; fahr nur mit Zeit und dem richtigen Fahrzeug hin und prüfe vorher den Zustand der Piste.
Ist die Route für einen Mietwagen geeignet?
Ja. Die ganze Route ist befestigte FV-Straße. Die Straßen sind offen und gut zu fahren; achte vor allem auf den Wind auf den flachen Abschnitten und an den Aussichtspunkten.
Sind die Exporte wirklich gratis?
Ja, gratis mit Touren.app-Vermerk darauf. Für Exporte zahlst du bei uns nie.
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