Die Côte des Blancs mit dem Auto
Die Weinbergrunde durch das Chardonnay-Herz der Champagne: rund 40 km, die von der Riesenflasche von Cramant über die steilen Kreidehänge und die Grand-Cru-Dörfer Avize und Le Mesnil-sur-Oger nach Vertus und zum Mont Aimé ansteigen, einer 240 Meter hohen Kuppe mit einem Panorama über die ganze Côte. Zurück über die schnellere Straße. Nur Weinbergwege und Landstraßen, keine Autobahn. Für Mietwagen, Cabrio oder Motorrad.
Rechne mit: einem halben bis ganzen Tag mit den Winzerdörfern und einem Kellerbesuch
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Fotos via Wikimedia Commons: Côte des Blancs von Luc Coekaerts (CC0), Cramant von Tomas e (CC BY-SA 4.0), Vertus von Fab5669 (CC BY-SA 4.0).
Das Chardonnay-Herz, von der Riesenflasche zum Panorama
Das ist die Route für die Liebhaber des Blanc de Blancs: die Côte des Blancs, der schmale Kreidestreifen südlich von Épernay, wo die Champagne fast ganz Chardonnay ist. Keine Autobahn, sondern die Weinbergwege, die an den steilen Hängen empor an einer Kette von Grand-Cru-Dörfern vorbeiklettern.
Als Anstieg aufgebaut: Du beginnst in Cramant, erkennbar an der Riesenflasche am Dorfrand und dem ersten weiten Blick über die Ebene. Dann folgen Avize und Le Mesnil-sur-Oger, das Herz des Chardonnay, wo die berühmtesten Blanc-de-Blancs-Häuser ihre Parzellen haben. Über Vertus steigst du zum Mont Aimé hinauf, einer einzeln stehenden 240-Meter-Kuppe mit einem Panorama über die ganze Côte bis in die Ebene von Châlons.
Das Versprechen von Touren.app: eine gemessene Route, keine grobe Skizze. Du bekommst die Kilometer, die ehrliche Fahrzeit, eine gratis GPX für dein Navi und die Route direkt in Google Maps. Die Dörfer und der Mont Aimé sind gratis; für die Keller reservierst du vorab. Fahr den Hinweg über den Weinbergweg und kehr über die schnellere D9 zurück.
Die Route auf der Karte
Schematische Übersicht von Touren.app, keine Navigationskarte. Die genaue Route öffnet sich unter „Diese Route fahren“ oder in Google Maps. Kartenausrichtung: Norden oben.
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Die 5 Orte entlang der Route
1. Cramant
Cramant ist das Eingangsdorf der Côte des Blancs, und niemand fährt daran vorbei: Am Rand steht eine Riesenflasche von rund achteinhalb Metern, 2023 neu gestrichen, mit einem kleinen Aussichtsgarten und Orientierungstafeln daneben. Von hier hast du den ersten weiten Blick über die Chardonnay-Ebene und die Kuppe von Saran. Ein heiterer Auftakt für den Anstieg, der folgt.
Praktisch: Die Riesenflasche und der Aussichtsgarten sind gratis, das ganze Jahr. Park im Dorf und geh das letzte Stück. Stand 11. Juli 2026.
2. Avize
Avize ist einer der großen Namen der Côte des Blancs: ein Grand-Cru-Dorf, in dem der Chardonnay am reinsten ist. Ringsum klettern die Weinberge steil den Kreidehang hinauf; im Dorf stehen die gotische Kirche, bekannte Blanc-de-Blancs-Häuser und eine Weinschule. Ein guter Ort, um zu verstehen, warum dieser Streifen eigens genannt wird.
Praktisch: Das Dorf und die Weinberge siehst du frei. Verkostungen sind bei mehreren Häusern auf Reservierung möglich (etwa der Verkostungsort Sanger ab rund 10 Euro, am Wochenende oft geschlossen). Stand 11. Juli 2026.
3. Le Mesnil-sur-Oger
Für viele Liebhaber ist Le Mesnil-sur-Oger das absolute Herz des Blanc de Blancs: Hier liegen die Parzellen des legendärsten Chardonnay, darunter ummauerte Weinberge, die selten öffentlich sind. Möglich ist das Musée de la Vigne et du Vin Launois, wo du die alten Pressen und Geräte siehst und mit einer Verkostung abschließt. Ein ruhiges, echtes Dorf mitten in der Kreide.
Praktisch: Die großen Namen (Salon, Krug, Clos du Mesnil) sind nicht öffentlich. Das Museum Launois arbeitet auf Reservierung und dauert etwa zwei Stunden mit Verkostung; bestätige den Preis bei der Buchung. Stand 11. Juli 2026.
4. Vertus
Vertus schließt die Reihe der Grand-Cru-Dörfer ab und ist eine Petite Cité de Caractère: ein altes Städtchen mit der romanischen Kirche Saint-Martin, über Quellen gebaut, ein paar Waschhäusern und einer entspannten Stimmung. Es ist der letzte Halt vor dem Anstieg zum Mont Aimé und ein schöner Ort für einen Kaffee oder ein Mittagessen, bevor du die Kuppe hinauffährst.
Praktisch: Das Städtchen und die Kirche siehst du frei und gratis. Park im Zentrum. Von hier ist es noch eine Viertelstunde bis zum Fuß des Mont Aimé. Stand 11. Juli 2026.
5. Mont Aimé
Der Mont Aimé ist die Krönung der Fahrt: eine einzeln stehende 240-Meter-Kuppe, die frei aus der Côte aufragt, mit einer Orientierungstafel, einem Obelisken, den Resten einer mittelalterlichen Burg und einem Panorama über den ganzen Chardonnay-Streifen weit in die Ebene. Oben ist es gratis und ganzjährig offen; oft stehst du dort allein, mit dem Wind und der Aussicht.
Praktisch: Die Wanderwege und die Orientierungstafel sind bestätigt und gratis. Die Autozufahrt ist nicht offiziell bestätigt: Rechne mit einer schmalen, kurvigen Zufahrt und einem gratis Parkplatz an der D9, und prüfe die Erreichbarkeit vor Ort. Das letzte Stück gehst du zu Fuß. Stand 11. Juli 2026.
Praktisch: für Mietwagen, Cabrio und Motorrad
Richtung und Runde: Fahr den Hinweg südwärts über den Weinbergweg durch die Dörfer, mit den ansteigenden Kreidehängen zum Mont Aimé als Höhepunkt, und kehr über die schnellere D9 oder D951 zurück. So vermeidest du das Zurückfahren über den schmalen Weinbergweg und siehst das schöne Stück nur einmal, in der richtigen Richtung.
Die Straßen: Die Route führt über schmale Weinbergwege durch die Kreide; die losen Pfade zwischen den Parzellen sind sehr eng, halte dich also an die durchgehenden Landstraßen (D9, D10). Es ist die langsamste und landschaftlichste Fahrt des Clusters. Im Cabrio fährst du hier am besten offen.
Verkosten und Fahren: In Frankreich gelten 0,5 Promille und 0,2 Promille für Fahrer mit weniger als drei Jahren Führerschein. Ein Glas Champagner ist schnell getrunken, also verteil die Verkostung über den Tag oder nutz den Crachoir: Ausspucken nach dem Probieren ist bei den Häusern völlig normal. Seid ihr zu mehreren unterwegs, legt vorher fest, wer nüchtern fährt. Wer bei mehreren Häusern wirklich verkosten will, wählt am besten eine Führung mit Chauffeur ab Épernay; die Route fährst du dann an einem anderen Tag selbst.
Beste Zeit: Die Hochsaison läuft von Mai bis Oktober; zur Weinlese (September) sind die Hänge am schönsten. Die Dörfer, die Riesenflasche von Cramant und der Mont Aimé sind ganzjährig gratis; für das Museum Launois in Le Mesnil und die Verkostungsorte in Avize und Oger reservierst du vorab, und beachte, dass manche am Wochenende geschlossen sind.
Tanken und Maut: Tank in Épernay oder Vertus. Maut zahlst du auf dieser Route nirgends; sie führt komplett über gebührenfreie Straßen.
Bewertungen von Fahrern
Bewertungen erscheinen hier mit Fahrzeug, Erfahrung und Monat der Fahrt. Eine Bewertung ist bei uns nicht käuflich, und das bleibt leer, bis wirklich gefahren wurde.
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Route an dich selbst mailenHäufige Fragen
Wie lang ist die Côte-des-Blancs-Route mit dem Auto?
Rund 40 Kilometer als Runde, mit etwa 1 Stunde 10 reiner Fahrzeit, gemessen mit einem Routenplaner. Wegen der langsamen Weinbergwege und mit einem ausführlichen Besuch ist es ein ganzer Tag; ohne Besuch ein schöner halber Tag.
Was ist der Unterschied zu den anderen Champagne-Routen?
Die Ikonen-Route und die zweitägige Vallée de la Marne liegen nördlich und westlich von Épernay; diese Route ist die Kreide und der Chardonnay südlich davon, die Côte des Blancs. Andere Dörfer, andere Landschaft: ein schmaler Streifen Grand-Cru-Hänge mit dem Mont Aimé als panoramischem Höhepunkt.
Kann ich die berühmten Häuser von Le Mesnil-sur-Oger besuchen?
Die größten Namen (Salon, Krug mit dem Clos du Mesnil) sind nicht öffentlich zugänglich. Du kannst jedoch in Le Mesnil das Musée de la Vigne et du Vin Launois besuchen, auf Reservierung, mit einer Führung von etwa zwei Stunden und einer Verkostung.
Ist der Mont Aimé mit dem Auto erreichbar?
Die Wanderwege, der Obelisk und die Orientierungstafel auf dem Mont Aimé sind gratis und ganzjährig offen. Die Autozufahrt ist nicht offiziell bestätigt: Rechne mit einer schmalen, kurvigen Zufahrt und einem gratis Parkplatz an der D9, und prüfe die Erreichbarkeit vor Ort. Das letzte Stück gehst du zu Fuß.
Führt die Route wirklich über die Weinbergwege und nicht über die Autobahn?
Ja. Die Route folgt schmalen Weinbergwegen und den Landstraßen durch die Kreide. Die gemessenen Etappengeschwindigkeiten von 25 bis 37 km/h belegen, dass es keine Autobahn ist; es ist sogar die langsamste Fahrt des Clusters.
Sind die Exporte wirklich gratis?
Ja, gratis mit einem kleinen Hinweis auf Touren.app. Für die GPX oder den Maps-Export zahlst du bei uns nie etwas.
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